• Stefanie Knieper

Hier kann der Bär noch das Steppen lernen!

Denn soviel, wie in dieser einen Woche mit einem Feiertag mittendrin wieder passiert ist auf dem Hof, müssen Bärs Tanzschuhe erst einmal aushalten! Und das geht alles nur, weil "Hofbesucher" nicht nur nehmen, sondern sich in die gute Sache investieren.

Das ist diese Woche geschehen:


gif

Urwaldhütte in neuem Glanz

Schön hergerichtet wurde sie vor ein paar Monate bereits von Leon, der mit seinem Betreuer den Hof besuchte. Mittlerweile diente sie dem zunächst obdachlosen Putenharem als Unterkunft. Man kann nicht sagen, dass sie ihre Wohnung besonders ordentlich beim Umzug hinterlassen hätten. Also machten Svenja, unsere fleißige Helferin und ich uns diese Woche ans Putzen und Räumen, Annageln und Lüften. Und so sieht sie nun aus:






Schweißlehrgang

Niklas hatte eine interessante Aufgabe für den Konfirmandenunterricht: ein Figur aus Salzteig herstellen. Da man diese schlecht mit Hammer, Kettensäge und Hobel bearbeiten kann und unser junger Mann sich schlichtweg mit etwas Salz und Wasserpampe nicht ausgelastet fühlte, brachte ihm Tobias das Schweißen bei. Schrott liegt ja genug rum und da hat sich das Nachwuchstalent mal eben eine Figur zusammengeschweißt. Sah richtig klasse aus mit Glubschaugen und Fell!






Jetzt auch bei uns: Klimawandel in Gießelhorst angekommen!

Endlich ist die Folie auf dem Gemüsetunnel und die Klimaerwärmung hat sich nachweislich an Elisabeths Schweißtropfen bemerkbar gemacht. Die Arme hat erst allein, dann mit Svenjas Unterstützung, wieder einmal Unkraut entfernt. Es lässt sich kaum unterkriegen!

Aber auch die Aktion "Folie über den Tunnel ziehen" war eine schweißtreibende Aktion von 8 Männerhänden, die hier und da zuppelten, zogen und Sand schaufelten bis sie endlich stramm auf den Metallstäben saß. Zu guter Letzt verlegte Werner noch Randsteine und baute mit unseren großen Mädels die dazugehörigen Türen. Schließlich sollen die langohrigen Schmarotzer nicht unsere Karotten klauen! Wir freuen uns soooooo sehr endlich anpflanzen zu können! Hier ein Video vom Aufba



VIDEO





Das 3-in-1 Dingsbumsgerät

Wie gut, dass unsere Männer auf dem Hof so geschickt sind. Da wird ein Einscharpflug und ein Kartoffelroder von Annodazumal bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Ein bisschen Rost abflexen, schweißen, bohren, versplinten, verschrauben und schwupps wird das Ding an den Trecker angebaut und tut seinen Dienst: Es ist nämlich jetzt ein Kartoffelfurchenziehanhäufelrodungsgerät! Läuft!






Und wieder einmal setzen und säen

Auch draußen auf dem Feld ging es voran. Die ersten Kartoffeln ragen schon aus der Erde.

Unser Fast-Nachbar war gerade, nichts Böses ahnend, auf seinem Land zugange mit seinem Grubber mit Krümelwalze. Tobias Adleraugen ist das jedoch nicht entgangen. Werner ist dann hinübergeflitzt und der hilfsbereite Nachbar hat auch noch einen Teil unserer Ackerfläche fertig vorbereitet. Das war so eine große Hilfe! Tobias konnte dann mit Micha, der mit seiner Familie am Wochenende zu Besuch war, weitere Kartoffeln gesetzt. Diese sind uns nämlich gekeimt noch bevor wir sie verspeisen konnten. Also rein damit in die Erde!

Niklas hat dann geholfen Mais zu säen. Jetzt heißt es abwarten und Nudeln essen!


Der Frers-Hof schreibt Passionsgeschichte

Da unsere große Tochter am Montag in Religion eine Arbeit schreibt und aufgrund des ganzen Teilunterrichts etc. natürlich auch Informationen aus dem Kopf verloren gehen, habe ich beschlossen, dass wir hier ein wenig Homeschooling machen. Mit zwei weiteren Klassenkameradinnen zogen unsere Mädchen dann über den Hof und erlebten Jesus` letzte Lebenswoche. Am Ende gab es beim gemeinsamen Essen Elisabeths leckeres Stockbrot, Salat, Grillwürstchen, Kartoffeln und Dip, Ach ja und Marshmallows natürlich! So und jetzt erwarte ich Bestnoten in der Reli-Arbeit :-)



Elisabeth auf der Leiter

Die schöne Außentreppe aus Lärchenholz hat Schimmel angesetzt. Elisabeth hat sich Laugenwasser und sämtliche Schrubbgeräte geschnappt, ist auf die Leiter geklettert und hat gescheuert, was das Holz hält. Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass die Treppe bald strahlend weiß wird. Aber sie sieht richtig schick und sauber aus. Elisabeths Hände auch :-)

Nun muss noch Öl aufpoliert werden und dann hält die Treppe wieder ein paar Jahre aus.



Sonstige Waschaktionen

Svenja und ich haben ein paar alte Holzspielsachen gereinigt, die nun von Kindern in der Ferienwohnung bespielt werden können. Auch das Spielzeug für die zukünftige Spielscheune hat diese umsichtige junge Frau gereinigt und sortiert. Womit wir beim Thema wären...


Spielscheune

Das war ein Geschleppe: Bausachen nach rechts, Spielsachen nach links, Leitern in die rechte Ecke hinten, Möbel in die linke Ecke hinten, Schrott in die die Mitte und Gedöns in die Kiste. Aber wir Mädels haben unsere Muckis spielen lassen und sortiert. Das Ende vom Lied: Die Ecke, die als Spielscheune dienen soll, hat Svenja super sauber gefegt. Das erste Regal steht mit Spielsachen darin. Kicker und Billiardtisch warten auf die ersten heißen Wettkämpfe, ohne dass man über Stoßstangen und Holzbretter klettern muss. Und auch draußen hat sich noch etwas getan...




Schaukel und Kletterstangen

sind abgeschliffen. Während Svenja und ich immer mal wieder ein Kind auf der Schaukel in die Luft katapultierten, schliffen wir das Holz, damit wir demnächst streichen können.



Hilfe! Der Rasen wuchert!

Micha hat sich am Wochenende des Rasens erbarmt. Er konnte es kaum ertragen, dass die Bolzwiese eine üppige Blumenwiese geworden war. Also ab mit dem Zeugs, dachte er sich und freute sich über die Tempomatfunktion des Rasenmähers :-)



Das Jugendamt war auf dem Hof

Wir hatten einen richtig guten Kontakt mit einer netten Mitarbeiterin des Jugendamts. Sie hat sich die Zeit genommen, unsere Ideen anzuhören und sich den Hof kurz anzuschauen. Unsere Hoffnung ist, dass sie uns durch ihre Arbeit im Jugendamt die Familien weitervermittelt, denen wir hier gerne eine Chance auf ein Leben MIT ihren Kindern geben möchten.


Tja und sonst so?

Mittlerweile grünen die Büsche und Bäume, die Obstbäume blühen ganz zart nach dem großen Umpflanzen und Beschneiden, die Blumen blühen in allen möglichen Farben und erfreuen uns jeden Tag neu. Die gelben Löwenzähne sind zu einer großen weißen Fläche geworden und in einem Vogelnest sitzen 5 kleine nackige Amselbabys und fressen die dicken Regenwürmer unserer kleinen Annelie vor der Nase weg.









131 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen