• Stefanie Knieper

Quarantäne für die Hähne

und die Hennen ist nun endlich aufgehoben. Ein halbes Jahr waren die Hühner und Puten in Stallpflicht und durften sich nicht in in Wald und Wiesen tummeln. Freitag kam dann die erlösende Nachricht schriftlich vom Veterinäramt und wir haben es gefeiert: mit Hamburgern und Kiba. Zwar müssen sich die Hühner wieder neu sortieren und klarstellen, wer das Oberhuhn ist, aber jetzt können sie wieder glücklich durch die Gegend picken und sich die Beine vertreten.

Und es gibt...




Nachwuchs bei den Puten

Zwar ist es noch nicht so ganz ersichtlich, wie viele Küken sich dort wirklich unter den Muttihennen verstecken, aber zwei kleine flauschige Knirpse haben schon einen ersten Spaziergang in die Freiheit unternommen. Mutti passt gut auf und schreckt auch nicht vor Kater Kuschi zurück, der die Winzlinge äußerst spannend findet. Leider gab es auch einen Verlust zu beklagen. Anfang der Woche lag ein Küken außerhalb des Nests und wir haben es versucht aufzupäppeln. Es durfte abends mit uns angekuschelt eine Predigt hören und Traubenzuckerwasser süffeln. Aber es hat alles nichts genützt. Es verhielt sich merkwürdig und es schien so, als wäre es nicht gesund. Dann ist es leider recht zügig gestorben.





Außentreppe im neuen Chic

Nachdem Elisabeth die Außentreppe in mühevoller Handarbeit geschrubbt hat, wurde sie nun geölt. Keiner hat Fußtapsen draufgemacht, keiner ist festgeklebt... und die Treppe sieht aus wie neu. Nach dem ganzen Geputze und Geöle hat Elisabeth gleich noch die Gunst der Stunde genutzt und unter der Treppe den Blütenstaub davongescheuert. Für eine gewisse Zeit könnte man dort nun wieder am Tisch sitzen und allergiefrei Kaffee trinken.

Mit den öligen Lappen hätten wir am Abend ein hübsches Feuerchen in Elisabeths Wäschekorb machen können. Aber Gott sei Dank haben die Lappen, die sich bereits selbst ganz gut erwärmt hatten, ihren Weg noch rechtzeitig ins Freie gefunden.



Aufräumen und Weiterbau in der Spielscheune

Letzte Woche hatten Svenja und ich das Spielscheunenareal aufgeräumt und sortiert. Alles, was wir um und dumm gestellt hatten, hat Tobias jetzt weitersortiert. Die Bühne, auf der zukünftig die großen und kleinen Stars des Buschwegs ihre Beiträge geben werden, ist zum großen Teil freigeräumt und bietet den ersten Sternchen Gelegenheit, Bühnenluft zu schnuppern.

Außerdem hat Tobias eine stabile Tischtennisplatte mit einigem Zubehör ergattern können. Jetzt können Kinder und auch Erwachsene, die sich auf unserem Hof tummeln, ihre überschüssigen Energien im Tischtennis- und Kickermatch abbauen :-)



TÜV für die Höherschaukel

Natürlich konnten wir es kaum erwarten die Höherschaukel in Betrieb zu nehmen. Samstag war es soweit. Wir durften alle einmal Platz nehmen und uns den Wind in 4,5m Anschaukelhöhe um die Nase wehen lassen. Selbst Simon und Tobias konnten sich nicht beherrschen. Natürlich haben sie "nur mal getestet, ob das Betonfundament auch wirklich schon durchgetrocknet und die Schaukel sicher ist". Ein dickes geharztes Eichenbrett dient als Unterlage für den Popo und braucht schon etwas Kraft, um seine Flughöhe zu erreichen. Für Ängstliche sei gesagt, dass eine...




dicke Sicherheitshackschnitzelschicht

von 20m³ unter den Spielbereich als Puffer angefahren wurden. Macht dann ungefähr 40m³ insgesamt. Im Moment ist es noch eine der wenigen Erhebungen im Nordwesten Deutschlands, aber wenn wir da erst einmal mit der Harke zugange waren, dann ist die Schutzschicht gleichmäßig verteilt.





Holzbeschaffungsmaßnahme für Niklas

Da Niklas, unsere vielseitig begabte Haus- und Hofhilfe, auch unter die Hühnerhalter möchte, hat er mit Werner einen Schuppen in der Nähe von Emden abgebaut. Von früh um 7 bis zum Abend waren sie damit beschäftigt, bis das Holz endlich an seinem Bestimmungsort lag.



Ein Engel mit Anhänger

Als wir am Freitagabend die neu gewonnene Freiheit unserer gefiederten Tiere in der Grillhütte feierten, der Regen prasselte und die Abendsonne sich mühsam durch die dicken Wolken arbeitete, erschien unter einem buntleuchtenden Regenbogen ein Auto mit Anhänger. Nach einer verzögerten Reaktionszeit erkannten wir, dass es ein Engel war...Engel Stefan... der uns in einer Überraschungsaktion zwei dicke Baumstämme brachte, die wir für eine Abgrenzung brauchten.

Das war eine Riesenfreude und ein schöner Abend.





Wer hat hier eigentlich den ganzen Rasen gesät???

Wieder musste gemäht werden. Elisabeth ist in einem Teil des Hofes durch den Garten gebrummt. Im anderen Teil mähte ich, als Mrs. Snider. Bei uns war nämlich "Unsere kleine Farm" angesagt. Mary, Laura und Carry bereiteten derweil in ihrer Urwaldhütte leckere Sandbrote, Unkrautsalate und Löwenzahntee zu und besuchten mich immer wieder mit ihrem Kettcarpferd Bunny. Gut, dass ich noch Kekse hatte, um dem halb verhungerten Geschwister-Trio immer mal einen zuzustecken auf ihrem Weg in die große Stadt. Ma und Pa saßen auf dem Baumhaus und dachten nicht daran. uns bei der Arbeit zu helfen :-)






Auch die neu gesäte Fläche der zukünftigen Zeltwiese konnte zum ersten Mal gemäht werden.



Kartoffelfurchenziehanhäufelrodungsgerät erweitert

zum 4-in-1 Dingsbumsgerät. Eine Egge musste noch mit dazu. Nun ist es ein Kartoffelfurchenziehackeregganhäufelrodungsgerät. Fehlt noch was?? Dann wird Tobias es bestimmt demnächst noch dazuschweißen.




Umzug der Pflanzen

Der Folientunnel ist jetzt vollständig bepflanzt. Nachdem Werner den Tomaten eine Gehhilfe...äh...Stehhilfe gebaut hat, konnten jetzt alle Pflanzen und Samen in die Erde gebracht werden. Wir sind gespannt, was in unserem subtropischen Gartenparadies alles gedeihen wird.

Denn draußen wächst nicht so viel, weil...




gefräßige Tiere

das Hochbeet für sich entdeckt haben. Gefreut haben sie sich besonders über den frischgedeckten Tisch mit Salaten, Gurken- und Zucchinipflänzchen und Petersilie. Ratzekahl weggeputzt ohne Reste. Und damit nicht genug. Auch kleine gelbe Ameisen haben den neu-gesetzten Blumenzwiebeln den Gar aus gemacht. Das nächste Tier, das ich auf dem Beet beim Essen erwische, gibt es am Freitag zur Wunschkost!


Natürlich nicht, denn wir haben ja hier...


Einen Ort für Naturliebhaber

Die Amselbabys aus dem Baumhaus sind flügge geworden und haben ihr heimatliches Nest ohne Verluste verlassen. Die Blumen blühen, der Rhododendron leuchtet in sämtlichen Farben, die Kastanien haben ihre Kerzen in voller Pracht, überall duftet, wuchert und grünt es.















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