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Was wir tun​

Wir leben mit drei Familien auf einem ehemaligen Bauernhof und bieten Kindern, Jugendlichen und Eltern, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, ehrenamtlich Unterstützung an. Auf dem Hof gibt es die Möglichkeit sich in verschiedene Projekte einzubringen und in unterschiedlichen Bereichen (Hauswirtschaft, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Handwerk und Tierhaltung) auszuprobieren.

Außerdem bieten wir Menschen in familiären Notsituationen die Möglichkeit, längerfristig auf unserem Hof zu wohnen. Hierfür steht zur Zeit eine Wohnung zur Verfügung. Es ist geplant, drei weitere Wohnungen zu diesem Zweck auszubauen.​​

Praktisches TUN im Fokus

TUN wird bei uns groß geschrieben. Wir möchten die Menschen, die zu uns kommen, durch Beteiligung an den praktischen Aufgaben des Hoflebens "mitnehmen", begeistern, mit ihnen ins Gespräch kommen und ihnen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit eröffnen. Wir sind überzeugt: Lernerlebnisse, persönliches Wachstum und die Stärkung sozialer Beziehungen passieren am einfachsten und effektivsten durch gemeinsames, praktisches Erleben und Tun. Deswegen wird bei uns ständig gehämmert, gesägt, gesät, geerntet und gemeinsam gekocht. Aber natürlich wird bei uns wird nicht nur gearbeitet, sondern es wird auch in großer familiärer Runde geschmaust, gelacht und ausgiebig "geschnackt".

Unser Hof ist ein lebendiger Lernort für Groß und Klein. Es gibt hier u. a. mehrere Werkstätten (Sägerei, Kerzenwerkstatt, Fahrradwerkstatt etc.) in denen kleine und große Leute unter kompetenter Anleitung erste Schritte im Handwerk gehen können - z. B. im Rahmen unserer regelmäßig samstags stattfindenden Hofprojekttage. Unsere handwerklichen und pädagogischen Kompetenzen garantieren, dass dies stets gelingt: Es sind drei unterschiedliche Handwerksberufe auf dem Hof vertreten (zwei von uns sind Handwerksmeister), zwei von uns haben eine pädagogische Ausbildung.

Unser Hof-Angebot wird z. B. von Kindern und Jugendlichen aus schwierigen oder zerrütteten Elternhäusern, von Kindern mit Migrationshintergrund, oder auch von Eltern genutzt, die Probleme haben, den häuslichen Alltag mit ihren Kindern reibungslos und sinnstiftend zu bewältigen.

Wohnen als Lebensschule

In einer zur Verfügung stehenden Wohneinheit bieten wir Menschen in familiären Notsituationen die Möglichkeit, längerfristig auf dem Hof zu wohnen. So können Sie am besten von den geordneten Alltagsstrukturen und dem konstruktiven sozialen Miteinander in unserer Gemeinschaft profitieren. Kinder und deren Eltern bekommen bei uns die Hilfe, die sie brauchen, um gestärkt aus Krisensituationen herauszugehen. Dabei werden sie nur in den Bereichen unterstützt, in denen sie selbst wachsen möchten. Menschen, die bei uns wohnen möchten, sollten bereit sein, sich gemäß ihren Potentialen und Interessen in praktische Arbeitsprozesse einbinden zu lassen.

 

​Wenn du uns und unseren Hof kennenlernen möchtest, kontaktiere uns bitte kurz per Mail oder Telefon und komm dann einfach einmal bei uns vorbei - z. B. an einem unserer offenen Hofsamstage! Wir freuen uns auf dich!

Wer wir sind

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Wir sind Elisabeth und Werner Frers, seit 1981 glücklich verheiratet und Eltern von 4 erwachsenen Kindern, die mit unseren 7 Enkelkindern buchstäblich in aller Welt leben. Seit 1999 wohnen wir auf dem Resthof, wo Werner 1956 als Landwirtssohn geboren wurde. Wir sind dankbar für unser Leben,

in dem wir viel Erfahrungen in Hauswirtschaftsleitung, 30jähriger Pflegeelternschaft, Holztechnik,
Pädagogik und Theologie sammeln konnten. Dazu kommt die Leidenschaft, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen. Dies alles wollen wir auf dem Hof in unseren aktiven Rentenstand einbringen.Wie? Das beschreiben wir auf dieser Internetseite....

Wir sind Stefanie und Tobias Knieper und seit 2007 glücklich verheiratet.Gemeinsam mit unseren drei Kindern leben wir seit dem 15.07.2020 auf dem Resthof. Die Idee, Familien in schwierigen Lebensumständen mit unseren Fähigkeiten und Erfahrungen unter die Arme zu greifen, begeistert uns. Deshalb wollen wir hier mit Gottes Hilfe einen Ort schaffen, an dem Kinder und Eltern in ihrer Beziehung zueinander wachsen, gute und tragfähige Alltagsstrukturen finden und zur Ruhe kommen können.

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Wir sind Claire und Markus Römer, meistens glücklich, aber manchmal auch verzweifelt über unsere beiden kleinen Söhne, wenn sie sich mal wieder wie Katz und Maus gebaren. Wir haben selbst nicht immer die leichtesten Wege und Abzweigungen im Leben gewählt und lieben es, ganz unterschiedliche Menschen mit ganz verschiedenen Lebensgeschichten, Sorgen und Nöten zu treffen, verstehen zu lernen und ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Orte, an denen Begegnung und Wachstum von Menschen möglich sind, sind heute selten. Der Hof ist so ein gottgeschenkter Ort. Dieses Geschenk für viele Menschen zum Segen werden zu lassen, dafür brennen wir.

Claire ist als Raumausstattermeisterin und Polsterin handwerklich besonders immer dann auf dem Hof gefragt, wenn es etwas zu nähen gibt, wenn Böden zu verlegen sind oder das Lieblingssofa irgendwann endgültig durchgesessen ist. Markus befindet sich als promovierter Soziologe eher am Schreibtisch in seinem Element.

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